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Presse

 

Robin Hoods Bande besucht das Zeltlager

Mehr als 120 Kinder und 40 Betreuer haben jede Menge Spaß bei Geländespielen und Workshops / Kühlen Temperaturen getrotzt.

(Kreisnachrichten Sa. 10 Juni 2006)

Neubulach/Enzklösterle. Dieses Jahr fand das EC-Jungscharzeltlager zum Thema --Robin Hood-- statt. Mit solch kühlen Temperaturen hatte aber wirklich niemand gerechnet. Wer dieses Lager überstanden hat, kann stolz auf sich sein, denn Zelten bei Minusgraden ist nicht jedermanns Sache.

Die mehr als 120 Kinder und 40 Mitarbeiterwussten sich zu helfen. Mindestens zwei lange Unterhosen und fünf Pullover waren ständiger Wegbegleiter. Die Umstände ließen den Stimmungspegel nicht schwanken. Geländespiele, Spielstationen, Workshops, Film und Singen am Lagerfeuer sorgten für Spaß und Wärme. So gab es doch immer wieder Gründe zum Schmunzeln, als zum Beispiel bei zehn Grad Außentemperatur die ersten Kinder in T-Shirt und kurzen Hosen zu sehen waren.

Das Baumhaus stellte für viele die größte Attraktion dar, das nur über eine schwankende Hängebrücke über einem reißenden Fluss zu erreichen war. Hier hatten sich die Mitarbeiter aus Emberg, Bad Teinach und Neubulachmit vereinten Kräften ins Zeug gelegt, um den Kindern einen passenden Platz zum Toben zu schaffen und einmal täglich spanende Geschichten aus dem Leben echter Mitglieder der Robin Hood-Gesellen zu lauschen. Begleitet von Auftritten der lustigen Robin Hood-Bandenmitglieder Bruder Tuck und dem Moslem Ali, sorgte der EC-Landesjugendreferent Harry Daumüller für das geistige Wohl. Über einen Vergleich mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 tauchte er mit den Kindern in die Welt der Bibel ein und verdeutlichte ihnen so Gottes Handeln und erzählte viele biblische Geschichten.
Einen Höhepunkt bildete das Robin Hood-Fest am letzten Abend, wo man bei einem leckeren Döner der Zeltlagerküche den Siegern der verschiedenen Geländespiele zujubelte und durch ein lustiges Robin Hood-Theaterstück dreier Jungscharmädels das Zeltlager Revue passieren lassen konnte. Im Licht der Fackeln wurden so auch die Jungscharler verabschiedet, die aus Altersgründen zum letzten Mal als Teilnehmer mit dabei sein konnten.
Einen runden Abschluss fand man mit dem Familiengottesdienst, bei dem die Kinder nochmals alles gaben und die Eltern und Geschwister mit dem umgedichteten Robin Hood-Lied --Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben-- begeisterten.

 

Sancho und Pancho begleiten Kinder

Teilnehmer des EC-Jungscharzeltlagers leben in mexikanischem Dorf / Bibelarbeit und Geländespiel

(Kreisnachrichten Sa. 11 Juni 2005)

Neubulach/Gompelscheuer. Das Jungscharzeltlager der Entschiedenen Christen (EC) fand mit knapp 100 Kindern unter dem Motto >>Mexiko<< statt.

Von Jahr zu Jahr werden es mehr Jungen und Mädchen, an diesem Lager nahmen sogar die Jungscharen aus Aichelberg teil. Für sie war der Weg nach Gompelscheuer bei Enzklösterle nicht weit. Zeitgleich fand auch das CVFM-Lager statt, sodass in Neubulach kaum noch Kinder zu finden waren. Gompelscheuers Bewohner schmunzelten: >>Jetzt habt ihr unsere Einwohnerzahl mehr als verdoppelt.!

Die 30 Mitarbeiter gestalteten gemeinsam das bunt gemischte Programm. Schon der erste Blick auf den Zeltplatz versetzte einen in das schöne Mexiko. Denn mit vereinten Kräften konstruierten Mitarbeiter aus Emberg und Neubulach als Attraktion ein fünf mal sechs Meter großes, typisches Mexiko-Haus, das die Aufschrift >>Iglesia del Silencio<< - Kirche der Stille - trug. Zweimal täglich war es zu, Herumtoben oder für eine Siesta gesperrt. >>Echte<< Mexikanererzählten Spannendes aus ihrem Leben.
Sancho und Pancho begleiteten die Kinder mit lustigen Spielen durch die Bibelarbeiten zum Thema >>König Josia<<, die Jugendreferent Harry Daumüller fesselnd nacherzählte. Nachtwanderung, Geländespiele, Workshops und Turniere füllten den Rest der Tage.
Aber was wäre ein Mexikolager ohne Fiesta? Diese gab es am letzten Abend als Belohnung dafür, dass die Kinder zwei Archäologen beim Suchen der versunkenen Mayastadt Copán halfen. Selbstverständlich mit Chili con Carne, einem Tanzbeitrag zweier Jungscharmädchen und dem umgedichteten Lied >>Fiesta mexicana<<.
Einen runden Abschluss bei brütender Hitze fand man mit dem Familiengottesdienst, der mit seinen 260 Teilnehmern das Veranstaltungszelt aus allen Nähten platzen ließ;. Die Verantwortlichen schauen gerne auf das Treffen zurück: >>Es ist einfach schön, seine Jungscharler besser kennen lernen zu können und ihnen einen Teil unseres Lebensinhaltes weiterzugeben.

 

Nervenkitzel unter hellem Sternenhimmel

EC-Altbulach zeigt bei Open-Air-Kino neben Kirche der Bergwerkstadt Film über Flucht

Von Daniel Begemann [Neubulach] (Kreisnachrichten Fr. 06 August 2004)

Spannung pur im schaurig-romantischen Stadtgraben neben der evangelischen Kirche in Neubulach war beim Open-Air-Kino des EC-Altbulach zu erleben.
Bei einbruch der Dämmerung wurden die rund um die Zuschauerplätze in die Erde gesteckten Wachskerzen angezündet und verbreiteten eine feierlich romantische Stimmung, während derangenehm warme Abendwind die Klänge der klassischen Musik zur Einstimmung auf den Fim sanft durch die vollbesetzten Stuhlreihen trug.
Noch hatten die Besucher die Gelegenheit, sich mit kostenlosen Chips und verschiedenen Getränken zu versorgen.
Gespannt verfolgten die Zuschauer den Fim >>Soweit die Füße tragen<<. Dargestellt wird die Flucht eines deutschen Soldaten während des Zweiten Weltkrieges aus einem russischen Straflager in Sibirien.
Groß; und dunkel erhoben sich zu deren rechten Seite die Umrisse der Neubulacher Stadtmauer, hinter der man gut einen Blick auf den beleuchteten Kirchturm werfen konnte.
Erst als die Turmuhr auf dem Marktplatz schon lange zwölf Uhr Mitternacht geschlagen hatte, begaben sich die Neubulacher Kinobesucher allmählich auf den Heimweg.

 

Anlage im Gewerbegebiet geplant

Liebenzeller Gemeinschaftsverband stellt Projekt in Altbulach vor

Von Steffi Stocker [Altbulach] (Kreisnachrichten Di. 03 August 2004)

Nach der Überarbeitung des ersten Entwurfs stellt der Liebenzeller Gemeinschaftsverband nun die Planung seines Bauprojektes vor.
Demnach soll im Gewerbegebiet Altbulach ein neues Gemeinschaftshaus entstehen, für das bereits eine Bebauungsplanänderung gemacht wurde. << Zunehmende Vergrößerung der Gemeinschaft und eine Jungendarbeit mit 220 Kindern wöchentlich ziehen mehr Raumbedarf nach sich. >>begründete Architekt Andreas Bürker das Vorhaben. Inzwischen sind mit Altbulach, Neubulach, Liebelsberg und Oberhaugstett vier Orte an das Kirchspiel Altbulach angeschlossen. Einer Umstrukturierung innerhalb der Gemeinschaft, auf Familien und Kinderbetreuung ausgelegt, soll der Neubau Rechnung tragen. Bereits vor zwei Jahren erwarb die Liebenzeller Gemeinschaft im ersten Schritt das Grundstück.
Mit insgesamt 770 Quadratmetern auf zwei Ebenen sind entsprechende Räume geplant. Das Gebäude sieht den eingangsbereich gen Westen vor >> und reagiert auf die Form des Grundstückes<<, erläuterte Bürker den fächerartigen Bau. Dessen Herzstück stellt der große Saal dar, in dem 120 Sitzplätze vorgesehen sind. Ein kleinerer Raum mit 65 Plätzen sowie das Foyer können der Erweiterung dienen. Letzteres bietet mit einer Glasfront reichlich Lichteinfall.
Das Gemeinschaftshaus erhält eine behindertengerechte Ausstattung. Im Untergeschoss sind die Jugendräume geplant, die auch von außen begehbar sind. Eine bewegte Dachlandschaft prägt die Optik des geplanten Neubaus.
Für das Projekt fallen Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro an, >> von denen wir etwa 700000 Euro noch finanzieren müssen<<, rechnete der Architekt vor. Spenden und Mieteinnahmen sowie Grundstücksverkauf sind dafür unter anderem einkalkuliert. Darüber hinaus erhielt der Liebenzeller Gemeinschaftsverband (LGV) wohl schon eine Zusage seitens des Landes für den Bau von Jugendräumen mit einem Betrag von 15000 Euro. Der Bauausschuss des LGV will noch diesen Sommer das Baugesuch einreichen und stellt einen Baubeginn im Frühjahr 2005 in Aussicht.

 

Die Helden der A-Capella-Musik

Konzert der Tübinger Band Vocaholics beeindruckt die Zuhörer

Von Daniel Begemann [Neubulach-Liebelsberg]

>> Wer fühlen will, muss hören <<, lautet die Ansage kurz vor dem Konzert der Tübinger Band Vocaholics, die am vergangenen Freitag in der vollständig gefüllten Liebelsberger Turnhalle dem Publikum feinsten Pop a Capella hören und sehen ließ.
Dies bedeutete, die 13 Männer sangen große Hits aus dem Bereich der Popmusik, größtenteils selbst arrangiert und daher nicht selten mit ironischem bis übertriebenem Anklang kräftig durch den Kakao bis hinein ins Lächerliche gezogen. Dabei verzichteten sie auf jeglichen Einsatz von Musikinstrumenten, nicht jedoch auf die eigene Stimme, mit der sie Rhythmus und Musik äußerst authentisch imitierten.
Nach ein paar Hits wie dem berühmten >> Sex Bomb << von Tom Jones, bei dem die Bühne in rotem Licht erstrahlte oder Uncle Cracker's >> Follow me <<, beschlossen die Sänger, die aufgeheitze Stimmung im nächsten Lied wieder etwas herunterzuschrauben. Während die Vocahilics ihren gut gemeinten Rat sangen, >> Vergammelte Speisen zuüberhöhten Preisen zurückzuweisen <<, sollte sich das Publikum an eine genau solche Situation in der Vergangenheiterinnern. Danach folgte das Autolied, in dem sich ein Mann in sein Auto verliebt, dessen vibrierende Motorhaube ihn zu allerhand eindeutigen Dingen inspiriert. Ähnliche Gedanken kommen in >> I need some hot stuff << und >> Fat Bottomed Girls << zum Ausspruch. Wie die Vocaholics selbst behaupten >> zieht sich die Erotik wie ein roter Leitfaden durch durch das Programm.<<
Wohl einer der unvergesslichen Höhepunkte war das getanzte und dargebotene >> Billy Jean << von Michael Jackson. Das Publikum schrie, klatschte, stampfte und ließ die Halle förmlich vibrieren. Damit begann der zweite - inoffizielle Teil der Party. Die Vocaholics brachten die Leute selbst zum Singen, schlichen von der Bühne, kamen wieder, veranstalteten die mit etwa 300 Menschen in vier Stimmlagen aufgeteilte größte Chorprobe der Welt und schafften es gerade einmal nach dem vierten Versuch, die feiernden Menschen zu beruhigen und damit eine beeindruckende Vorstellung zu beenden.



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